Atme zweimal kurz durch die Nase ein, dann langsam durch den Mund aus. Wiederhole drei- bis fünfmal. Studien zeigen schnelle Senkung des Sympathikustons. Kombiniere innerlich die Formel: „Ausatmen verlängern, Überblick gewinnen, nächsten Schritt wählen.“ Minutenschnell sinken Puls, Zittern und Tunnelblick spürbar.
Vier zählen beim Einatmen, vier halten, vier ausatmen, vier halten. Drei Runden reichen oft. Kopple die vier Ecken mit Werten: Klarheit, Mut, Maß, Fürsorge. Das ritualisierte Tempo schafft Ordnung, während du entscheidest, ob du verzögerst, delegierst oder entschlossen handelst, ohne Überreaktionen zu provozieren.
Spüre beide Fußsohlen, nenne fünf Dinge, die du siehst, vier, die du fühlst, drei, die du hörst, zwei, die du riechst, eines, das du schätzt. Dieser sensorische Scan erdet dich sofort und verschafft genug Distanz, um eine fokussierte und verantwortliche Entscheidung zu treffen.






Frage nach Fakten, Entscheidungen, Beziehungen: Was wussten wir wann? Welche Alternative lag bereit? Wie haben wir miteinander gesprochen? Diese Struktur vermeidet Schuldspiele, fördert Lernen und stärkt Vertrauen. Protokolliere knapp, teile Erkenntnisse und setze eine Mikroübung für die nächste Woche fest.
Schreibe kurz zu drei Fragen: Was lag in meiner Kontrolle? Welche Tugend habe ich heute trainiert? Was wiederhole ich morgen? Das tägliche Mini-Journal hält Fokus, macht Fortschritt sichtbar und verwandelt Einzelfälle in Können, das auch bei Druck zuverlässig abrufbar bleibt.
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